SV Solidarität 1899 Lu e.V.


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Begrüßungsrede und Ansprache des damaligen Vorsitzenden des Sportvereins SOLIDARITÄT 1899 eV. Manfred Strohmeier, anläßlich des Festaktes zum 100. Geburtstag der SOLIDARITÄT 1899 eV am 16. Oktober 1999 im Gemeinschaftssaal in Ludwigshafen-Maudach

Liebe Ehrenmitglieder, liebe Mitglieder,liebe Freunde und Gönner unseres Sportvereins SOLIDARITÄT eV. Ludwigshafen,meine sehr verehrten Damen und Herren,

wir sind heute zusammengekommen, gemeinsam den Geburtstag unseres Sportvereins SOLIDARITÄT eV. zu feiern.

Nun ist dies ja nicht irgendein x-beliebiger Geburtstag, den wir heute feiern, sondern es ist ein echter, ein runder, es ist der 100. Geburtstag, den wir heute, kurz vor der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend, in einem entsprechenden Rahmen begehen wollen.

Und wenn ich mich hier so umsehe, dann möchte ich zunächst einmal meiner Freude Ausdruck geben und Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, namens der Vorstandschaft der SOLIDARITÄT eV. sagen, daß es uns außerordentlich freut, daß Sie alle so zahlreich unserer Einladung nach hierher in das Gemeinschaftshaus Maudach gefolgt sind.

Zu unserer heutigen 100. Geburtstagsfeier begrüße ich Sie, liebe Ehrenmitglieder und Mitglieder von ganzem Herzen. Ist es doch ein Zeichen, daß es nicht nur die sportliche Betätigung ist, die das Interesse findet und uns zusammenführt, sondern daß es da noch einen weiteren gemeinsamen Nenner unserer Arbeit gibt, nämlich den Wunsch, gemeinsam mit den Gleichgesinnten auch einmal zu feiern und gemütlich zusammenzusein. Ihnen allen gilt unser herzlicher Willkommensgruß.

Wie dies anläßlich einer Geburtstagsfeier oftmals üblich ist, und dem Jubilar ist es immer eine große Ehre, so freuen wir uns ganz besonders, aus unserer Mitte heraus einige Ehrengäste begrüßen zu dürfen.

So ist es der Vorstandschaft eine überaus große Freude und Ehre zugleich, den Herrn Oberbürgermeister unserer Stadt Ludwigshafen, Herrn Dr. Wolfgang Schulte auf das Herzlichste begrüßen zu dürfen. Herr Dr. Schulte, der ja gleichzeitig und in Personalunion Sportdezernent der Stadt Ludwigshafen ist, hat es sich für unsere Feierlichkeiten und trotz seines bekanntermaßen immer vollen Terminkalenders dankenswerterweise nicht nehmen lassen, die Schirmherrschaft über unsere Veranstaltung zu übernehmen. Wir wissen dies sehr zu schätzen und sind darüberhinaus für diese nette Geste sehr dankbar. Herr Dr. Schulte wird anschließend die Laudatio zum 100jährigen Bestehen unseres Vereins halten.

Herr Oberbürgermeister, Ihnen gilt unser allerherzlichster Willkommensgruß!

Wir freuen uns ganz besonders, daß auch die Sportverbände uns heute ihre Aufwartung machen.

So darf ich den Herrn Präsidenten des Sportbundes Pfalz, Herrn Dieter Noppenberger mit Gattin besonders herzlich begrüßen. Wir werden nachher noch bei anderer Gelegenheit Herrn Noppenberger etwas näher kennenlernen können, und heißen Sie in unseren Reihen ganz herzlich willkommen.

Der Pfälzer Turnerbund ist ebenfalls durch seinen Präsidenten, Herrn Georg Bader, vertreten. Herr Bader hat ja in diesem Jahr bereits einen Eindruck unserer Festivitäten anläßlich unseres Jubiläums-Faschingsballs bekommen, und wir freuen uns, daß er auch heute wieder bei uns zu Gast ist. Herr Bader, ich begrüße Sie, wieder, und ganz herzlich, in unserer Mitte.

Ebenso herzlich heiße ich den Vorsitzenden des Turngaues Rhein-Limburg, Herrn Walter Benz, in unseren Reihen willkommen. Herr Benz hat sich bisher stets für unsere Belange und Interessen mit Engagement eingesetzt und war in diesem Jahr ebenfalls bereits einmal bei uns zu Gast, nämlich, als wir unser Jubiläumsjahr mit einem Sektempfang eröffneten und sich die verschiedenen Gruppen unseres Vereins einem großen und interessierten Publikum vorstellten.Herr Benz hatte die SOLI bereits zu dieser Gelegenheit mit einer Aufmerksamkeit des Turngaues bedacht, für die ich mich auch an dieser Stelle namens der Vorstandschaft noch einmal ganz herzlich bedanken möchte. Ihnen, Herr Benz, gilt der besondere Willkommensgruß der Vorstandschaft.

Eine besondere Freude und Ehre ist es uns, heute den Herrn Vize-Präsidenten des RKB SOLIDARITÄT Deutschland eV. und in Personalunion den Ersten Vorsitzenden der Solidaritäts-Jugend Deutschland, Herrn Bernd Schwinn, in unserer Mitte zu wissen. Gerade auch wegen der terminlichen Schwierigkeiten wissen wir Ihr Hiersein sehr zu schätzen und heißen Sie sehr herzlich bei uns willkommen.

Eng verbunden fühlen wir uns mit dem Landesverband des RKB SOLIDARITÄT Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns, daß dessen Vorsitzender, Herr Rudolf Flörks, heute zu uns gekommen ist und gemeinsam mit uns Geburtstag feiert.Herr Flörks, uns ist bekannt, daß Ihr Vorgänger im Amt, Herr Geikowski, schwer erkrankt ist. Ich möchte Sie deshalb namens der Vorstandschaft sehr herzlich darum bitten, bei entsprechender Gelegenheit Herrn Geikowski die herzlichsten Genesungswünsche zu überbringen, verbunden mit einem Dankeschön für seine stets mit vollem Einsatz geleistete Arbeit. Eine kleine Anerkennung für Herrn Geikowski werden wir Ihnen nachher noch überreichen.

Also, Herr Flörks, seien Sie uns besonders herzlich willkommen.

Nun habe ich die Freude, einen Bürger begrüßen zu dürfen, einen Bürger, der immer und jederzeit ansprechbar ist für die Probleme und Nöte seiner Mitmenschen, und dessen Engagement für diese Aufgabe schon fast sprichwörtlich ist. Und dieser Bürger, und darauf sind Mitglieder und Vorstandschaft gleichermaßen stolz, ist zudem auch Mitglied unseres Sportvereins SOLIDARITÄT eV. Und wenn ich jetzt noch sage, daß dieser Bürger aus der Nördlichen Innenstadt kommt und gleichzeitig Vorsitzender der ARGE Nord ist, dann wissen wir alle, wer gemeint ist. Ich darf unserem Ortsvorsteher der Nördlichen Innenstadt, Herrn Michael Oest, gemeinsam mit Gattin, sagen, daß wir uns freuen, daß Sie auch heute wieder zu uns gekommen sind. Seien Sie uns ganz besonders herzlich willkommen.

Besonders erfreut sind wir, daß der Ludwigshafener Sportbund eV., bei dem unser Verein ja schon jahrelang als aktives Mitglied zeichnet, heute mit uns feiert. Sein erster Vorsitzender, Herr Karl-Heinz Ries, läßt sich aufgrund weiterer, schon recht frühzeitig eingegangener Terminabsprachen entschuldigen. Umsomehr erfreut sind wir, daß Herr Bruno Leiner in seiner Eigenschaft als Stellvertretender Vorsitzender des Ludwigshafener Sportverbandes zu uns gekommen ist und mit uns Geburtstag feiert. Seien Sie uns sehr herzlich willkommen. Die Vorstandschaft freut sich sehr, anläßlich unserer heutigen Geburtstagsfeier auch eine Abordnung des Landesverbandes, Bezirk Pfalz, und des erweiterten
Landesvorstandes des RKB begrüßen zu dürfen.

Unser besonderer Willkommensgruß gilt dem Stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes des RKB-Solidarität Rheinland-Pfalz und Ersten Vorsitzenden des SOLI-Vereins Mainz-Bretzenheim, Herrn Jürgen Groß; dem Ersten Vorsitzenden des RKV Speyer, Herrn Lothar Bitzer sowie den Herren Bart, Jost, Maffenbeier und Oswald vom Landesvorstand bzw. erweiterten Landesvorstand.Wir freuen uns, daß Sie heute mit uns feiern; seien Sie uns sehr herzlich willkommen, meine Herren.

Besonders freut es uns, daß wir auch heute zu unserer Geburtstagsfeier eine Vertretung des Trachtenerhaltungsvereins EDELWEISS eV bei uns begrüßen dürfen. Es gehört schon fast zur Tradition; aber der Edelweiss eV ist ein mit uns schon lange Jahre befreundeter Verein, und wir sind stolz und freuen uns, an seiner Spitze stehend den Vorsitzenden, Herrn Michael Galli stellvertretend für seine weiteren Mitglieder ganz herzlich willkommen heißen zu dürfen. Her Galli musste sich leider aber schon vor wenigen Minuten verabschieden, sodaß seine Gattin, die ja ebenfalls in unseren Verein Mitglied ist, an dieser Stelle seine Funktion wahrnimmt.

Wie man es sich mitunter anläßlich eines 100. Geburtstages wünscht, nämlich, daß man es allen zeigen möchte, wie fit und jung man in all den vergangenen Jahren geblieben ist, so ist auch heute die Presse zu uns eingeladen, und ich darf die Vertreter der Presse ganz herzlich hier willkommen heißen und Sie herzlich bitten:Tragen Sie es hinaus, daß alle Welt es erfahren soll, wie lebendig die SOLI gerade auch an ihrem 100. Geburtstag noch ist; überzeugen Sie sich selbst, es ist ein Verein der Jungen und Junggebliebenen! Ein herzliches Willkommen der Presse.

In diesen Willkommensgruß, den ich den Vertretern der Presse entbot, möchte ich gerne auch unsere - mit allem Respekt so genannte - Haus- und Hof-Fotografin, Frau Cambeiss, mit einschließen. Sie wird mit ihren Fotos diese Feierlichkeiten, wie man sagt, schwarz auf weiß, der Nachwelt festhalten. Seien Sie uns ganz herzlich willkommen. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, nun Herrn Artur Epple begrüßen zu können. Herr Epple hat die im Verlaufe dieses Jahres bisher stattgefundenen Vereinsfeierlichkeiten auf Video gebannt und dem Verein damit einige schöne Dokumente seines Vereinslebens an die Hand gegeben. Herr Epple ist leider erkrankt und kann deshalb heute nicht bei uns sein. Die Vorstandschaft der SOLI wünscht ihm auch von dieser Stelle aus eine recht baldige Besserung. Ihm gelten unsere besonderen Genesungswünsche.

Herr Epple ist leider erkrankt und kann deshalb heute nicht bei uns sein. Die Vorstandschaft der SOLI wünscht ihm auch von dieser Stelle aus eine recht baldige Besserung. Ihm gelten unsere besonderen Genesungswünsche.Nun stehe ich an einem Problem, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich mit meiner Begrüßung nicht doch noch jemanden vergessen habe. Deshalb möchte ich an dieser Stelle alle weiteren Gäste, Freunde und Gönner der SOLI ganz herzlich begrüßen und Ihnen sagen, daß wir uns freuen, daß Sie alle mit uns gemeinsam feiern.Was wäre eine solch festliche Feier ohne die entsprechende musikalische Umrahmung. Die Vorstandschaft schätzt sich glücklich, daß sie heute abend auf die künstlerische Unterstützung gleich zweier Mitwirkender während des offiziellen Festaktes zählen darf. Ich freue mich, daß ich Ihnen, liebe Freunde der SOLI, die Musikschule Ludwigshafen, Familie Wiesel, vorstellen darf. Sie wird uns, wie Sie dem Programmablauf entnehmen können, in Abwechslung mit dem Chor der Technischen Werke Ludwigshafen unter Leitung von Herrn Kreis-Chordirektor Herbert Ehrhard, und unter der organisatorischen Leitung ihres Ersten Vorsitzenden, Herrn Edgar Schäfer, durch den heutigen Abend begleiten.

Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung.

Liebe Freunde,

anläßlich einer solchen, immerhin ja nicht jedes Jahr stattfindenden Geburtstagsfeier sollte man die Gelegenheit auch nutzen und einmal - wenigstens für kurze Zeit - innehalten und, wenn Sie so wollen, auch einmal ein wenig zurückblicken. Zurückblicken nicht in dem Sinne, was haben wir in den letzten hundert Jahren erreicht, und sich dann in den Sessel lehnen und darauf ausruhen, nein, einfach einmal zurückblicken in dem Gedanken, wo bin ich hergekommen, wo stehe ich heute, und wo will ich gegebenenfalls noch hin.

Hervorgegangen aus einer offenbar damals vorherrschenden Aufbruchstimmung wurde quasi als Urahn unserer heutigen SOLI, aufbauend auf dem Fundament des Arbeiter-Radfahrer-Clubs ‚Vorwärts' zum 1. September 1899 der ‚Radtouren-Club Solidarität' gegründet. Wie in einem Menschenleben auch, so hat auch unser Verein im Verlaufe seines Bestehens Höhen und Tiefen durchwandert. Höhen, die, an Mitgliederzahlen gemessen, 1929 mit etwa 350 ihren höchsten Stand erreichten, mit entsprechenden Aktivitäten in den verschiedenen Radsportarten. Höhen aber auch, gemessen am Altersdurchschnitt der Mitglieder, die, etwa 1954, mit 40% zwischen zwölf und zwanzig Jahren alt waren und auch hier mit den Aktivitäten in den verschiedensten Sparten des Rad- und Kunstradfahrens. Und heute, auch ein Höhepunkt bezüglich der Vielfalt unseres Angebots, das die SOLI für die verschiedensten sportlichen Interessen bereit hält und die ich nachher noch einmal erwähne.

Aber auch von Tiefen ist die SOLI nicht verschont geblieben. Ich möchte es nicht auswalzen, aber die Folgen beider unseliger Kriege, die über unser Land gekommen sind, sind auch an der SOLI nicht unbemerkt vorüber gegangen. Dann ist da zum Beispiel in 1960 ein großer Rückschlag erfolgt durch den Verlust der Übungsstätte im Don-Bosco-Haus. Mehr als 30% Mitgliederverlust und der Verlust des größten Teiles seiner Jugend setzte unserem Verein schwer zu. Eine zwischenzeitlich mit viel Mühe hergerichtete neue Trainingsstätte verloren wir schon ganze drei Jahre später erneut; und unser Mitgliederstand sank auf ganze 35 Mitglieder. 1966 mußte die SOLI erneut ihre Trainingsstätte wechseln und erhielt bis 1975 den Bürgersaal Nord zugewiesen. Und erst ab 1975 ist diesbezüglich etwas Ruhe eingekehrt, denn seit diesem Zeitpunkt können wir die Turnhalle der Gräfenauschule ununterbrochen für unsere Angebote nutzen. Hierfür möchte ich mich bei den dafür zuständigen Damen und Herren der Stadtverwaltung Ludwigshafen auch an dieser Stelle auf das Herzlichste bedanken.

Im Leistungsangebot haben sich im Verlaufe der Jahre ebenfalls Veränderungen ergeben: War bislang Rad- und Rollsport in verschiedenen Facetten des Angebots, so kam 1963 eine Verlagerung der Aktivitäten auf den Motorsport.Durch den unvergessenen Einsatz unseres Ehrenmitgliedes, Frau Gretel Bolz, kam es unter ihrer Leitung 1969 zum Aufbau einer Frauen-Gymnastik- und -Vorführgruppe. Das Angebot erweiterte sich dann bis hin zu unseren heutigen Aktivitäten wie Spiel, Sport und Spaß, den Kinder- und Jugendtreff und die Mutter-Kind-Gruppe bis hin zu Bauch-Beine-Po-Training, Badminton, Volleyball und Tanzgymnastik unserer Vorführgruppe sowie Step-Aerobic.Und wo stehen wir heute? Nun, ohne Übertreibung kwir stolz auf uns und unsere Leistungen sein. Die SOLI steht für Werte, für die wir auch noch heute in dieser wechselvollen Zeit nach wie vor einstehen:

Ein Sportverein für Jung und Alt, für alle, die bereit sind, ihren Mitmenschen zu achten und so zu nehmen, wie er ist. Das ist das Grundgerüst, das es der SOLI ermin Gesamtheit gesehen, hundert Jahre auf den Buckel zu bekommen und aus der Unbill verschiedener Zeitabschnitte gestärkt hervorzugehen. Diese relativ robuste Gesundheit wünsche ich heute, anläßlich ihres 100. Geburtstages, unserer SOLI für die nächsten 100 Jahre weiterhin, alles erdenklich Gute und noch viele Jahre gedeihlichen Wirkens. Mögen ihr die Frauen und Männer jederzeit zur Seite stehen, um diese Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen.Nach diesem kurzen Rundblick in Geschichte, Gegenwart und Zukunft unserer SOLI liegt mir für heute nur noch ein Wunsch sehr am Herzen:Möge der heutige Tag gut gelingen und uns gemeinsam noch einige schöne Stunden in geselliger Runde bescheren.Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Ich darf nun das Wort unserem Schirmherrn für diesen Tag, Herrn Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schulte, geben.[Danach Grußworte von Ehrengästen sowie Vertretern und Abordnungen der verschiedenen Verbände

Nach den Grußbotschaften:
Zur Ehrung der Jubilare für besondere Verdienste]

Liebe SOLI-Freunde,

anläßlich unserer 100. Geburtstagsfeier hat der Vorstand beschlossen, wieder einige unserer Mitglieder den verschiedenen Verbänden zur Ehrung vorzuschlagen; Männer und Frauen, die ihr ganzes Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen zum Wohle des Sports, in weitestem Sinne zum Wohle unserer ganzen Gesellschaft uneigennützig eingebracht haben. Von daher schätzt sich unser Vorstand sehr glücklich, daß die Verbände in eigener Entscheidung heute, anläßlich dieses denkwürdigen Tages, unsere engagiertesten Mitglieder in besonderer Weise ehren werden, bzw. bereits geehrt haben.Desgleichen wird im Anschluß hieran unsere Vorstandschaft einige Ehrungen anläßlich besonderer Verdienste und langjähriger Vereinstreue vornehmen.

Zu den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Wenn wir jemanden ehren, dann tun wir dies meist deshalb, weil sich jemand, durch seine Arbeit im Verein, besondere Verdienste erworben hat.Genauso wichtig wie die aktive Mitarbeit in den verschiedenen Ämtern eines Vereins sind aber unumstritten auch die Mitglieder, die durch ihre jahrelange Mitgliedschaft ihre Treue und Verbundenheit zu einem Verein bekunden. Es sind dies die Mitglieder, ohne die ein Verein oftmals gar nicht existieren könnte; Mitglieder, die zum Teil zehn, zwanzig oder mehr Jahre das vorleben, was unseren Verein so lange, heute nun 100 Jahre, am Leben erhielt: Die gelebte und vorgelebte Solidarität dem Andern gegenüber. Es ist quasi die Essenz, ohne die ein Verein ganz einfach nicht auskommt.

Und diese Mitglieder wollen wir heute ehren; ehren für angefangen bei 10-jähriger bis hin zu 45-jähriger Vereinstreue.
Schon anläßlich der Grußworte der Ehrengäste wurden folgende Mitglieder für besondere Leistungen geehrt:Vom Präsidenten des Sportbundes Pfalz, Herrn Noppenberger:mit der Verleihung der Ehrennadel des Sportbundes Pfalz an
Frau Maja Fiskus, Jugendleiterin,Herrn Jürgen Weber, 10 Jahre Erster Vorsitzender der SOLI

Vom Präsidenten des Pfälzer Turnerbundes, Herrn Bader:

Frau Margarethe Bolz, langjährige Übungsleiterin
Frau Sabine Kemmer, Übungsleiterin Volleyball
Frau Gisela Unger, Übungsleiterin Mutter-Kind- und KinderturnenFrau
Gerlinde Weber, Sportleiterin und zuständig für Aerobic, Step- Aerobic, Ausgleichs- und Funktionsturnen sowie die Vorführgruppe
Herrn Franz Unger, zuständig für Kinderturnen und Badminton

Ehrungen durch den RKB, Herrn Schwinn, Vize-Präsident des RKB SOLI Deutschland eV.:

Ehrennadel in Silber für Herrn Jürgen Weber
Ehrennadel in Gold für Frau Maja Fiskus

Ehrungen für besondere Verdienste durch unseren Verein:

Frau Helche Baum, Trainerin Männerballett
Frau Elisabeth Fast, Vertretung für Aerobic und Step-Aerobic
Frau Antje Köster, Vertretung für Aerobic

Nur Namensnennung, da nicht anwesend:

Frau Ursula Lehmann, langjährige Übungsleiterin
Frau Ulrike Wastel, Bauch-Beine-Po-Training

Ehrungen durch unseren Verein für langjährige Vereinstreue:

Für 10 Jahre Vereinstreue:

Frau Antje Köster und Herr Werner Kraus

Für 15 Jahre Vereinstreue:
Herr Ingmar Fiskus, Herr Sven Unger, Frau Michaela Krocker, Frau Liane Prast, Frau Milvia Strohmeier-Coni und Herr Franz Unger

Für 20 Jahre Vereinstreue:
Herr Manfred Mann, Frau Ingrid Neubauer, Frau Agnes Demessier und Herr Jürgen Weber

Für 25 Jahre Vereinstreue:
Frau Else Gütermann, Frau Gisela Mann, Frau Karin Wohnsiedler

Für 40 Jahre Vereinstreue und damit einhergehend Ernennung zum Ehrenmitglied:
Frau Maja Fiskus und Frau Hilde Satter

Für 45 Jahre Vereinstreue:
Frau Hannelore Wund Herr Julius Bolz

Zum Abschluß der Ehrungen:

Liebe Freunde,

wenn wir nun zum Abschluß unserer Ehrungen kommen, dann darf ich Ihnen heute sagen, daß es der Vorstandschaft eine überaus große Freude bereitet, in diesem Zusammenhang nun zwei Damen zu ehren, die bereits lange Jahre die Ehrenmitgliedschaft angetragen bekamen, eben, weil sie schon lange Jahre vorgelebt haben, was wir so an ihnen schätzen und wofür sie Zeugnis Tag für Tag ablegen.

Nämlich dafür, daß unsere SOLI kein Verein der Älteren und Alten ist, sondern - und hier hoffe ich, das Einverständnis der beiden Damen im Nachhinein zu erhalten, wenn ich diesen, wie ich in diesem besonderen Falle meine, klitzekleinen Stilbruch begehe (bei Damen nennt man ja bekanntlich das Alter nicht), denn beide Damen stehen immerhin bereits im 9. Lebensjahrzehnt - daß also unsere SOLI wirklich kein Verein der Älteren und Alten ist, nein, die SOLI ist und bleibt ein Verein der Jüngeren, und allenfalls der Jungen und Junggebliebenen. Und darauf sind wir stolz, berechtigterweise, wie ich meine.

Ich darf Ihnen also, quasi zur Untermauerung dieser Aussage, unsere beiden Mitglieder, Frau Emma Weber und Frau Klara Römer heute hier vorstellen und ihnen im Namen der Vorstandschaft ganz herzlich gratulieren und ihnen weiterhin viel Gesundheit und noch lange Jahre weiterer Mitgliedschaft in unserem Verein wünschen.

Hier erfolgt die Überreichung jeweils eines großen Blumenstraußes sowie einer Flasche Wein und der Medaille

Schlußwort:

Liebe Ehrenmitglieder und Mitglieder,liebe Gäste und Freunde der SOLI,

wie alles im Leben, so geht auch unsere heutige Geburtstagsfeier nun ihrem Ende entgegen, was den offiziellen Teil der Feierlichkeiten angeht.Ich darf an dieser Stelle allen an der Mitwirkung und den Vorbereitungen zu unseren heutigen Feierlichkeiten beteiligten Personen auf das Herzlichste danken.Die Vorstandschaft weiß es zu schätzen, daß ohne Ihre Mithilfe ein so reibungsloser Ablauf nicht gewährleistet gewesen wäre.Allen Festrednern gilt unser herzlichster Dank und unsere Anerkennung für die wertschätzenden Worte anläßlich des 100. SOLI-Geburtstages, insbesondere Herrn Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schulte für seine Laudatio und die Übernahme der Schirmherrschaft für diesen heutigen Tag.

In diesen Dank möchte ich gerne auch alle Freunde und Gönner mit einbezogen wissen, die der SOLI nicht nur heute, sondern auch zu anderen Anlässen das Leben mit der einen oder anderen kleinen oder größeren Spende erleichtert haben.Besonders bedanken möchte ich mich namens der Vorstandschaft der SOLI auch bei all jenen, die uns bei der feierlichen Umrahmung unseres Festaktes unterstützt haben, insbesondere bei den Mitwirkenden der Musikschule Ludwigshafen unter Leitung von Familie Wiesel, sowie bei dem Chor der Technischen Werke Ludwigshafen unter Leitung von Herrn Kreis-Chordirektor Herbert Ehrhard und seinem 1. Vorsitzenden, Herrn Edgar Schäfer. Dem aufmerksamen Zuhörer und Zuschauer ist es sicher nicht entgangen, daß auch unser Ehrenmitglied, Herr Julius Bolz, hier mitgewirkt hat.Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Sippel, dem Chef des Hauses hier, für seine Hinweise, Tips, Ratschläge und für seine tatkräftige Unterstützung. Ohne ihn hätten wir heute unsere Feier hier nicht abhalten können. Herzlichen Dank.

Man möge es mir verzeihen, wenn ich nun mit großer Wahrscheinlichkeit doch noch jemanden vergessen haben sollte, namentlich zu erwähnen. Es ist dies nicht in Absicht oder gar bösen Willens geschehen. Auch sie seien, namentlich unerwähnt, in den Dank der Vorstandschaft mit eingeschlossen. Bei den Vorbereitungen einer solchen Feierlichkeit ist es fast unmäglich, mit den bescheidenen Hilfsmitteln, die uns zur Verfügung stehenden, und vor allen Dingen aufgrund der - ich sage hier ausnahmsweise einmal n u r zur Verfügung stehenden ehrenamtlichen Mitarbeit der vielen Helferinnen und Helfer, niemanden zu vergessen, dem Dank und Anerkennung zuteil werden sollte.

Zum Schluß geht mein ganz besonderer Dank an alle die kollegialen Mitarbeiterinnen und Mitstreiter im SOLI-Vorstand. Für sie waren die letzten Wochen mehr als anstrengend, und mitunter war es auch schon einmal wichtig, mit besonderem psychologischem Einfühlungsvermögen vereinzelt flatternde Nervenenden wieder etwas zu beruhigen. Ich denke, das ist gelungen, und wenn Sie, meine sehr verehrten Damen und Herren, sich dieser Sichtweise anschließen können, dann bin ich mir sicher, daß auch der nun folgende zweite Teil unserer heutigen Feierlichkeiten zu Ihrer vollsten Zufriedenheit verläuft.Der Vorstandschaft ist es gelungen, gleich zwei Voraussetzungen hierfür zu schaffen:Die erste ist der musikalische Rahmen. Ich freue mich ganz besonders, Ihnen sagen zu können, daß uns anschließend die aus Funk und Fernsehen, und über regionale Grenzen hinweg, und sicher auch Ihnen bekannte Showband ‚Midnight's' zum Tanz aufspielt.

Und die zweite Voraussetzung, von der ich sprach, ist, wie könnte es anders sein, der kulinarische Rahmen.Beide sind nach der bescheidenen Meinung des Vorstandes erstklassig, sodaß mir nun zum Schluß nur noch bleibt, Ihnen und uns allen einen gemütlichen Verlauf des heutigen Abends zu wünschen.

Ich danke Ihnen.

An dieser Stelle trägt Herr Jürgen Weber als Vertreter der anwesenden Mitglieder einige Dankesworte an die Vorstandschaft vor; im Anschluß hieran wird das Buffett eröffnet

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